Find yourself, cause I can't find you.


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If I had to live my live over

I would have gone to bed when I was sick, instead of pretending the earth would go into a holding pattern if I weren’t there for the day.

I would have burned the pink candle sculpted like a rose before it melted in storage.

I would have talked less and listened more.

I would have invited friends over to dinner even if the carpet was stained, or the sofa faded.

I would have eaten the popcorn in the ‘good’ living room, and worried much less about the dirt when someone wanted to light a fire in the fireplace.

I would have taken the time to listen to my grandfather ramble about his youth.

I would never have insisted the car windows be rolled up on a summer day because my hair had just been teased and sprayed.

I would have sat on the lawn with my children and not worried about grass stains.

I would have cried and laughed less while watching television – and more while watching life.

I would never have bought anything just because it was practical, wouldn’t show soil, or was guaranteed to last a lifetime.

Instead of wishing away nine months of pregnancy, I’d have cherished every moment, and realized that the wonderment growing inside me was the only chance in life to assist God in a miracle.

When my kids kissed me impetuously, I would never have said, “Later. Now go get washed up for dinner.”

There would have been more “I love you’s.”. More “I'm sorry’s”. But mostly, given another shot at life, I would seize every minute ... look at it and really see it ... live it ... and never give it back.

Stop sweating the small stuff. Don’t worry about who doesn’t like you, who has more, or who’s doing what.

Instead, let's cherish the relationships we have with those who Do Love Us.

Let's think about what God HAS blessed us with. And what we are doing each day to promote ourselves mentally, physically, emotionally, as well as spiritually.

(by Erma Bombeck - Dieser Text wurde von Ihr geschrieben nachdem sie erfuhr, dass sie an Krebs sterben wird.)




Ein Mann fand das Ei eines Adlers und legte es in das Nest einer Hinterhofhenne. Das Adlerjunge schlüpfte mit der Kükenbrut und wuchs mit ihnen auf. Sein Leben lang tat der Adler, was die Hinterhofhühner auch taten, denn er dachte, er sei ein Hinterhofhuhn. Er scharrte auf der Erde nach Würmern und Insekten. Er gluckste und gackerte. Und schlug mit den Flügeln, um ein paar Meter in die Luft zu flattern. Die Jahre vergingen, und der Adler wurde sehr alt. Eines Tages sah er weit über sich am wolkenlosen Himmel einen prachtvollen Vogel, der anmutig und majestätisch auf dem kräftigen Wind dahinsegelte, und dabei kaum die großen goldenen Schwingen bewegen musste. Der alte Adler sah in ehrfürchtigem Staunen auf. "Wer ist das?" fragte er. "Das ist der Adler, der König der Vögel", sagte sein Nachbar. "Er gehört dem Himmel. Wir gehören dem Boden - wir sind Hühner." So lebte und starb der Adler als Huhn, denn er war das, wofür er sich hielt.
(Anthony de Mello)




Gewalt ist keine Lösung

Einsam und verlassen lag der Teddybär lieblos in der Ecke. Sie war ja jetzt „erwachsen“. Zu alt für einen Teddybär. Obwohl es doch so ein lieber Teddy ist… mit großen Knopfaugen, einer blue Jeans und mit Hosenträgern.

Stattdessen interessierte sie sich für Zeitschriften und Make up. Auf ihrem Schreibtisch stand ein kleiner Spiegel und rundherum lag Lippenstift, Wimperntusche und Mascara verstreut.

Langsam ging die Sonne auf und ihr Wecker läutete. Nach einem langen Kampf mit sich selbst richtete sie sich auf und ihr erster weg führte sie ins Klo. Missmutig schaute sie aus dem Klofenster der Morgensonne entgegen. Sie ging hinunter und betrat die Küche. Ein fremder Mann saß am Küchentisch. Es wunderte sie gar nicht mehr. Sie nahm ihr frühstück ärgerte sich über den Leichtsinn ihrer Mutter und ging aus dem Haus. Sie setzte den Fahrradhelm auf und radelte zur Schule.

Sie ging nicht gerne zur Schule, sie wurde von den anderen gehänselt. „Schirche“ wurde ihr immer nachgerufen und noch viel unschönere Sachen. Wenn die Lehrer das mitbekamen taten sie so als sei nix gewesen. Sie bekam auch keine guten Noten und die Lehrer hackten deshalb auf ihr herum. Alle wollten sie mit ihrer Mutter sprechen, aber das ging doch nicht, selbst wenn sie einmal nüchtern war konnte man sie kaum ansprechen.

„Hanna“ rief plötzlich jemand hinter ihr. Sie blieb stehen und drehte sich um. Thomas stand ihr gegenüber. Er hatte ein Brillenputztuch in der Hand und säuberte seine Brille, die ohnehin nie schmutzig war. Sie schloss ihr Fahrrad an, dann gingen sie gemeinsam in das Gebäude.

Erste stunde Biologie. Heute konnten sie sich einen Grashalm unter dem Mikroskop anschauen. Ansonsten verlief die stunde so zäh wie immer. der Lehrer schimpfte sie, weil sie eine Frage nicht beantworten konnte und ihre Mitschüler bewarfen sie mit Papierkügelchen. In der pause wollte sie zu ihrem Spind ein paar Bücher holen. Darauf stand in großen Buchstaben: Hanna ist dumm! Hanna war das gewohnt, solche Sachen passierten ihr jeden Tag, da war das noch richtig harmlos. Sie sperrte den Schrank auf und holte ein paar Bücher heraus. Hanna strich mit einer Hand über eine kleine Schatulle in ihrem Spind. Sie öffnete sie und darin lag eine kleine Pistole, sie betrachtete sie mit einem befreienden Lächeln und schloss sie wieder. Eines Tages werde ich mich rächen, schwor sie sich. Eines Tages werde ich über euch lachen.

Hanna hat die Waffe nie benützt, heute ist sie eine berühmte Autorin. Sie hält in Schulen Vorträge über Mobbing und hat Selbsthilfegruppen ins Leben gerufen. Damit auch andere Waffen unbenützt bleiben.

(17. 02. 04)
© by Fallen Angel




Zwei reisende Engel machten Halt, um die Nacht im Hause eines wohlhabenden Mannes zu verbringen.
Dieser Mann aber war sehr geizig und verweigerte den Engeln eine Übernachtung im Gästezimmer des Haupthauses. Anstelle dessen bekamen sie einen kleinen Platz im kalten Keller zugewiesen.
Als sie sich auf dem harten Boden ausstreckten,
sah der ältere Engel ein Loch in der Wand und reparierte es. Als der jüngere Engel ihn fragte, warum er das tat, antwortete der ältere Engel:

"Die Dinge sind nicht immer das, was sie zu sein scheinen."



In der nächsten Nacht rasteten die beiden im Haus eines sehr armen, aber gastfreundlichen Bauern und seiner Frau. Nachdem diese das wenige Essen, das sie hatten, mit ihnen geteilt hatten, liessen sie die Engel in ihrem eigenen Bett schlafen, das wunderbar bequem war.

Als die Sonne am nächsten Tag den Himmel erklomm, fanden die Engel den Bauern und seine Frau in Tränen aufgelöst. Ihre einzige Kuh, deren Milch ihr alleiniges Einkommen gewesen war, lag tot auf dem Feld.

Der jüngere Engel wurde wütend. Als er mit dem älteren Engel alleine war, stellte er ihn zur Rede.

"Der reiche Mann war so herzlos, und trotzdem hast du ihm noch einen Gefallen getan!", meinte er anklagend. "Der Bauer und seine Frau dagegen hatten so wenig, sie teilten alles mit uns, und dennoch hast du nicht verhindert, dass ihre einzige Kuh starb! Wie ungerecht! Wie konntest du das nur geschehen lassen?"

"Die Dinge sind nicht immer das, was sie zu sein scheinen", sagte der ältere Engel.

"Als wir in dem kalten Keller ruhten, entdeckte ich durch das Loch in der Wand einen Goldschatz, den jemand dort versteckt hatte. Weil der reiche Mann derartig von seiner Gier besessen war und ich diese nicht noch verstärken wollte, versiegelte ich die Wand, so dass er das Gold nicht finden konnte. Als wir dann letzte Nacht im Bett des Bauern schliefen, kam der Engel des Todes, um die Frau abzuholen. Ich aber gab ihm an ihrer Stelle die Kuh und rettete ihr so das Leben. Die Dinge sind nicht immer das, was sie zu sein scheinen."




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